Tuesday, November 10, 2009

Viola da Gamba Concertata - Telemann,Abel,Handel - Pank,Banse,Ehrlich





Viola da Gamba Concertata - Telemann,Abel,Handel - Pank,Banse,Ehrlich
Concerto | Eac, Ape, cue | log, cover | 1 CD, 305 MB
March 15, 2000 | Raumklang | RapidShare




Als Schüler war Siegfried Pank Mitglied des Thomanerchores unter Günther Ramin. 1954­59 studierte er Violoncello bei Prof. A. Eichhorn an der Leipziger Musikhochschule. 1962­80 war er stellvertretender Solocellist des Leipziger Gewandhausorchesters; bereits während dieser Zeit beschäftigte er sich intensiv mit der Viola da gamba und nahm an Meisterkursen mit Wieland Kuijken und Jordi Savall teil. Seit 1980 unterrichtet er an der Leipziger Musikhochschule, wo er 1988 zum Professor für Violoncello und Viola da gamba berufen wurde. Er hat maßgeblichen Anteil an der Gründung und Entwicklung der Studienrichtung »Alte Musik« (1991). Als Solist und Mitglied verschiedener Ensembles musiziert er in ganz Europa, Israel, den USA und Japan. Er ist ständiger Gast verschiedener Festspiele, so bei Bach­ und Händelfesten und den Bach­Akademien Stuttgart, Tokyo und anderen Musikzentren der Welt. Seine zahlreichen Schallplattenaufnahmen zeigen ein breites Repertoire: von den Gambensonaten sowie Passionen Johann Sebastian und Carl Philipp Emanuel Bachs (Deutscher Schallplattenpreis 1988) über Händel, Vivaldi, Telemann bis zu Rameau. Siegfried Pank gibt regelmäßig Spezialseminare und Meisterkurse für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts, veröffentlichte zahlreiche Aufsätze und Studien zur Aufführungspraxis und Interpretation der Musik des 18. Jahrhunderts und wirkt mit als Juror in nationalen (Deutscher Musikrat) und internationalen Wettbewerben (Johann-Sebastian­Bach­Wettbewerb Leipzig und Bach­Abel­Wettbewerb Köthen).

Juliane Banse wurde in Süddeutschland geboren und verbrachte ihre Kindheit in Zürich. Bereits mit fünf Jahren erhielt sie Violinunterricht, absolvierte neben der Schule eine vollständige Ballettausbildung am Opernhaus Zürich und nahm von ihrem 15. Lebensjahr an Gesangsunterricht. Sie studierte an der Musikhochschule München bei Brigitte Fassbaender und Daphne Evangelatos.Durch Stipendien und Preise wurde ihr großes Talent ausgezeichnet; so erhielt sie u.a. 1989 den Ersten Preis des Gesangswettbewerbs des Kulturforums München und 1993 den Ersten Preis des Wiener “Grand Prix Franz Schubert³ für ihre exzellenten Schubert­Interpretationen. Juliane Banse singt die bedeutenden Opernpartien ihres Fachs (u.a. Pamina, Musetta, Susanna, Sophie, Marzelline und Manon) an wichtigen Häusern Europas (Deutsche Oper Berlin, Wiener Staatsoper, Münchner Staatsoper, Opernhäuser Leipzig, Salzburg und Zürich). Als Konzertsängerin mit einem Repertoire von Bach über Mahler bis Berg arbeitet sie eng mit bedeutenden Dirigenten zusammen (Helmuth Rilling, Claudio Abbado, Carlo Maria Giulini, Giuseppe Sinopoli, Simon Rattle, Roger Norrington, Lorin Maazel). Neben ihrer Konzert­ und Operntätigkeit gilt die besondere Liebe der Sängerin dem Liedgesang. Auf CD kann man die Sängerin u.a. mit Liedern von Robert Schumann, Duetten mit Brigitte Fassbaender (Brahms, Dvorak und Reger), Mendelssohns “Paulus³ unter Rilling, Mendelssohns “Lobgesang­Sinfonie³ unter Ashkenazy, Bergs “Altenberg­Liedern³ und “Lulu­Suite³ unter Abbado mit den Wiener Philharmonikern sowie Mahlers 4. Sinfonie mit dem Cleveland Orchestra unter Pierre Boulez hören.

Robert Ehrlich wurde in Belfast geboren. Er studierte Musikwissenschaft am King¹s College Cambridge, wo er 1990 zum Magister der Musikethnologie graduierte, und Blockflöte am Sweelinck­Konservatorium Amsterdam bei Walter van Hauwe. Zahlreiche Auszeichnungen bei internationalen Musikwettbewerben begleiteten seine Karriere: Internationaler Ensemblewettbewerb Stichting Oude Muziek Amersfoort (2. Preis 1987), Schott Kammermusikwettbewerb London (1. Preis 1987), ARD Internatioaler Musikwettbewerb München (2. Preis 1988 ­ 1. Preis wurde nicht vergeben), Moeck­GB Blockflötenwettbewerb London (1. Preis 1989). Von 1990­93 hatte er einen Lehrauftrag an der Karlsruher Musikhochschule inne und unterrichtete als Gastdozent an der Southampton University. 1993 wurde er als Professor für Blockflöte an die Leipziger Musikhochschule berufen. Eine ausgedehnte Konzerttätigkeit als Solist und mit »The Cambridge Musick«, John Toll und »London Baroque« führten Robert Ehrlich in fast alle europäischen Länder, nach Kanada und Australien. Mit »The Cambridge Musick« eröffnete er 1993 die Dresdner Musikfestspiele in der Semperoper; weitere Radio-Liveübertragungen erfolgten aus dem Frankfurter Römer, der Berliner Philharmonie, der Wigmore Hall London und dem Händel­Haus Halle. Er spielte die gesamte Blockflötenmusik Georg Friedrich Händels mit »The Cambridge Musick« ein (1996) sowie die gesamten Blockflötensonaten Georg Philipp Telemanns (1997).

Mitteldeutsche Barocksolisten Leipzig
Der mitteldeutsche Raum mit den heutigen Bundesländern Sachsen, Sachsen­Anhalt und Thüringen spielte vornehmlich im 17. und 18. Jahrhundert eine prägende Rolle im Musikleben Europas. Eine ungewöhnliche hohe Zahl führender Komponisten und Musiker stammte aus diesem zentralen Teil Deutschlands. Sie empfingen Impulse aus anderen Ländern Europas und gaben durch ihr Wirken bedeutende Anstöße für die gesamte Musikentwicklung. Diese Bedeutung programmatisch hörbar zu machen, ist das Anliegen des 1995 von Siegfried Pank gegründeten Ensembles »Mitteldeutsche Barocksolisten Leipzig«. Es setzt sich zusammen aus renommierten Künstlern, die sich dem Spiel auf historischen Instrumenten unter höchsten Ansprüchen widmen. Zahlreiche Konzerte sowie zwei CD­Einspielungen für den MDR und die Dokumentationsreihe der Ständigen Konferenz Mitteldeutsche Barockmusik mit selten aufgeführten Werken Telemanns bestätigen den Erfolg dieses Ensembles.



Performers:

Siegfried Pank - Viola da gamba
Juliane Banse - Sopran
Robert Ehrlich - Blockflöte

Mitteldeutsche Barocksolisten Leipzig
Harriett Herrle ­ Oboe, Blockflöte
Ursula Bundies ­ Violine, Viola
Ulrike Titze ­ Violine
Matthias Sannemüller ­ Viola
Rolf Müller ­ Violoncello
Helmut Branny ­ Violone
Zvi Meniker ­ Cembalo

Bläser Collegium Leipzig:
Arno Paduch ­ Zink
Sebastian Krause ­ Posaune
Felix Schöpe ­ Posaune (Druckfehler auf der CD!)
Fernando Günther ­ Posaune

Cd Content:
1.­ 4. Georg Philipp Telemann 1681­1767
Concerto a­moll TWV 52:a1
Flauto dolce, Viola da gamba, Violino grosso,
Viola und Basso continuo
Grave ­ Allegro ­ Dolce ­ Allegro

5. Carl Friedrich Abel 1723­1787
»Frena le belle lagrime« aus der Oper Sifari
Arie für Sopran, Viola da gamba obligato, 2 Violinen, Viola und Basso continuo

6.- 8. Georg Philipp Telemann 1681­1767
Sinfonia F­Dur
Flauto dolce, Viola da gamba, Oboe, Violine, Viola I + II und Basso continuo
Alla breve - Andante - Vivace

9.­12. Georg Philipp Telemann 1681­1767
Konzert A­Dur TWV 51:A5
Viola da gamba, 2 Violinen und Basso continuo
Soave ­ Allegro ­ Adagio ­ Allegro

13.­ 19. Georg Friedrich Händel 1685­1759
»Tra le fiamme« HWV 170
Italienische Kantate für Sopran, Viola da gamba obligato,
2 Blockflöten, Oboe, 2 Violinen und Basso continuo
Arie ­ Rezitativ ­ Arie ­ Rezitativ ­ Arie ­ Rezitativ ­ Arie

Total: 62:38

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